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08/Jul/2020

Wie Medizinalcannabis bei chronischen Schmerzen wirkt, ist sehr gut erforscht. So gilt medizinisches Cannabis als nebenwirkungsarme Therapieoption bei der Behandlung von chronischen Schmerzen. Das hat jetzt auch wieder eine Beobachtungsstudie aus Kanada gezeigt.

Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?

Ein Akutschmerz ist auf eine Verletzung oder eine Schädigung zurückzuführen und in der Regel auf den Entstehungsort begrenzt, wie beispielsweise bei einem Beinbruch. Das Ausmaß der Schmerzintensität hängt dabei von der Verletzung ab. Die Beschwerden enden, wenn die Verletzung verheilt ist.

Von chronischen Schmerzen wird gesprochen, wenn sie seit mindestens drei Monaten bestehen. Die Ursachen sind meist nicht erkennbar oder die Schmerzen bestehen fort, obwohl die Ursache behoben ist. Infolge dessen bildet sich eine eigenständige Erkrankung und das Gehirn entwickelt ein Schmerzgedächtnis.

Behandlung von chronischen Schmerzen

Die Therapie gestaltet sich oft schwierig. Deshalb kommt in der Regel eine multimodale Therapie, also eine Kombination aus unterschiedlichen Behandlungen, zum Einsatz. Hierzu gehören beispielsweise physikalische Therapien, psychologische Therapien oder auch komplementäre Verfahren wie Naturheilverfahren.

Neben diesen Therapieoptionen spielen auch Medikamente in der Schmerzmedizin eine wichtige Rolle. Klassische Schmerzmedikamente wie Paracetamol, ASS oder Ibuprofen können Schmerzen lindern. Allerdings können diese Arzneimittel bei einer langfristigen Einnahme schwere Nebenwirkungen verursachen.

Bei sehr starken Schmerzen werden auch häufig Opioide oder Opiate verordnet, die nicht nur starke Nebenwirkungen verursachen können, sondern auch ein hohes Abhängigkeitspotenzial besitzen.

Ergebnisse der Studie

Kanadische Forscher aus Toronto haben in einer prospektiven Beobachtungsstudie mit 751 chronischen Schmerzpatienten über einen Zeitraum von zwölf Monaten gearbeitet, die mit einer medizinischen Cannabis-Behandlung begonnen haben.

Im Ergebnis heißt es, dass sich die Schmerzschwere bei den Patienten nach einer einmonatigen Behandlung verbesserte und sich über den zwölfmonatigen Zeitraum nicht verschlechterte. Innerhalb von drei Monaten konnten auch signifikante Verbesserungen bei der physischen und psychischen Gesundheit beobachtet werden. Außerdem nahmen Symptome wie Kopfschmerzen, Angst, Übelkeit und Müdigkeit bei den Patienten ab.

Besonders interessant ist, dass Patienten, die Opioidmedikamente einnahmen, die Dosis durch die Verwendung von medizinischem Cannabis reduzieren konnten.


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01/Jul/2020

Einschlaf- und Durchschlafstörungen (Insomnie), die über einen längeren Zeitraum anhalten, können die Gesundheit ernsthaft gefährden. In einer randomisierten klinischen Doppelblindstudie konnten Forscher jetzt zeigen, dass eine Therapie mit medizinischem Cannabis wirksam sein kann.

Die Ursachen von chronischen Schlafstörungen können vielfältig sein. Häufig werden sie durch psychische Belastungen, Stress und ungünstige Schlafbedingungen verursacht. Auch verschiedene neurologische Erkrankungen, wie zum Beispiel das Restless-Legs-Syndrom oder chronische Schmerzen können das Einschlafen erschweren und dazu führen, dass Betroffene keinen erholsamen Schlaf bekommen. Ebenso kann die Einnahme von Medikamenten (z. B. Schilddrüsenhormone oder Antidepressiva) sowie illegalen Drogen zu Schlafproblemen führen.

Aufgrund des Schlafmangels zeigen sich Symptome wie Tagesmüdigkeit, Nervosität, innere Unruhe sowie Konzentrations- und Auffassungsstörungen. Schlafstörungen können außerdem die seelische Stabilität beeinträchtigen, sodass infolge dessen Depressionen oder Angststörungen auftreten. Auch das Immunsystem leidet unter Schlafstörungen.

Behandlung von Schlafstörungen

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Liegen psychische Probleme vor, kann eine Psychotherapie oder eine kognitive Verhaltenstherapie sinnvoll sein. Hilfreich kann für Betroffene auch das Erlernen von Entspannungsverfahren (z. B. autogenes Training oder Meditation) sein.

Für Betroffene ist es auch wichtig, auf eine gesunde Ernährung und die richtige Schlafhygiene zu achten. Mithilfe von speziellen Verhaltensregeln können Betroffene einen gesunden Schlaf fördern.

Schlafmittel kommen in der Regel nur bei schweren Fällen zum Einsatz, da sie zum einen ihre Wirksamkeit nach kurzer Zeit verlieren und zum anderen schnell ein Gewöhnungseffekt eintritt. Problematisch ist zudem, dass die Schlafstörungen wieder auftreten, wenn das Medikament abgesetzt wird.

Medizinisches Cannabis als Therapieoption

Im Rahmen einer aktuellen randomisierten klinischen Doppelblindstudie wurden 23 Probanden 14 Nächte lang mit medizinischem Cannabis behandelt. Nach einer einwöchigen Ausspülphase erhielten sie wiederum 14 Nächte lang ein Placebo. Die Probanden nahmen eine Einzeldosis mit 11,5 Milligramm Cannabinoiden oder eine Doppeldosis mit 23 Milligramm Cannabinoiden mittels sublingualer Lösung ein.

Im Ergebnis heißt es, dass die mit medizinischem Cannabis behandelten Probanden schneller einschliefen und auch signifikant länger schliefen. Weiter berichteten die Probanden, dass sich ihre Lebensqualität verbesserte, sie sich weniger gestresst und weniger müde fühlten. Außerdem fühlten sie sich nach dem Schlaf besser ausgeruht.


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25/Jun/2020

Wenn eine Krankenkasse über einen Leistungsantrag nicht innerhalb kurzer Frist entscheidet, gilt dieser als genehmigt (Genehmigungsfiktion). Das Bundessozialgericht hat jetzt jedoch entschieden, dass die Genehmigungsfiktion keinen Anspruch auf beantragte Sachleistung begründet. Nun befürchten Patientenvertreter, dass dieses Urteil für Patienten Nachteile bringen wird.

Der behandelnde Arzt eines Patienten beantragte bei der Krankenkasse die Versorgung mit dem Medikament Fampyra im Off-Label-Use zur Behandlung seiner Gangstörung, die im Rahmen der zerebellaren Ataxie bei kernspintomographisch nachgewiesener Kleinhirnatrophie auftritt. Denn die Gangstörung verbesserte sich nach einem vorausgegangenen Therapieversuch mit privatärztlicher Verordnung.

Fampyra ist jedoch nur für den Einsatz bei Gangstörungen infolge Multipler Sklerose zugelassen, sodass die Krankenkasse eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) forderte und dies dem Patienten auch mitteilte. Aufgrund des Gutachtens des MDK lehnte die Krankenkasse dann die beantragte Versorgung mit Fampyra mit der Begründung ab, dass die Voraussetzungen eines Off-Label-Use nicht gegeben seien.

Fristversäumnis durch die Krankenkasse

Nachdem der Patient den Bescheid der Krankenkasse angefochten hatte, wurde die Krankenkasse vom Sozialgericht Speyer dazu verurteilt, den Patienten entsprechend der ärztlichen Verordnung mit Fampyra zu versorgen (S 17 KR 57). Die Berufung der Krankenkasse hatte das Landessozialgericht Rheinland-Pflanz zurückgewiesen, da die Krankenkasse den Antrag nicht innerhalb der gesetzlichen Frist beschieden habe und die Krankenkasse die Versorgung mit dem Medikament aufgrund der Stellungnahme des Arztes auch subjektiv für erforderlich halten dürfen (L 5 KR 218/17).

Bundessozialgericht hebt Urteil auf

Im aktuellen Urteil des Bundessozialgerichts heißt es, dass der Patient keinen Leistungsanspruch auf die Versorgung mit Fampyra aufgrund der eingetretenen Genehmigungsfiktion (Fristversäumnis) besitzt. Die Leistungsklage sei unbegründet. Zwar bestehe bei Nichteinhaltung der Frist durch die Krankenkasse ein Anspruch auf Kostenerstattung, jedoch entfalle der bisherige Anspruch auf eine Sachleistung.

Sollten dem Versicherten die finanziellen Mittel fehlen, um sich die Sachleistung zu beschaffen, so gehe auch der Kostenerstattungsanspruch durch die spätere Ablehnung der Krankenkasse verloren. Denn die Krankenkasse ist trotz Fristversäumnis weiterhin berechtigt, eine Entscheidung zum Leistungsantrag zu fällen, so die Unabhängige Patientenberatung (UPD) laut einem Medienbericht.

Schwächung der Rechtsposition der Versicherten

In dem Medienbericht heißt es weiter, dass die UPD von einer „unglücklichen Entwicklung und einer Schwäche der Rechtsposition der Versicherten“ spreche. So befürchte die UPD, dass das BSG-Urteil dazu führe, dass noch mehr Versicherte vor der Durchsetzung ihrer Ansprüche zurückschrecken würden. Außerdem sei die Durchsetzung der Ansprüche unmöglich, wenn Menschen nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um in Vorleistung zu gehen.

VdK kündigt Verfassungsbeschwerde an

In einem weiteren Medienbericht heißt es, dass die Präsidentin Verena Bentele vom VdK Sozialverband nun eine Verfassungsbeschwerde einreichen werde.

„Wir bedauern es, dass der Erste Kasseler Senat den Krankenkassen einen Blankoscheck für langsames Arbeiten ausstellt. Das Urteil benachteiligt einseitig die gesetzlich Versicherten. Für uns ist das Gleichheitsgebot verletzt. Wir werden Verfassungsbeschwerde erheben“, so Bentele vom VdK.

 


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24/Jun/2020

In den Ergebnissen einer placebo-kontrollierten Studie vom Center for Applied Health Science in Stow, USA, heißt es, dass CBD-haltige Cannabisextrakte den HDL-Cholesterin-Wert der Probanden verbesserte.

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die an zahlreichen wichtigen Aufgaben im Organismus beteiligt ist, wie zum Beispiel den Stoffwechselvorgängen im Gehirn. Gleichzeitig ist das Cholesterin aber auch ein wichtiger Ausgangsstoff für die Bildung von Vitamin D und bestimmten Hormonen (z. B. Testosteron und Östrogen) sowie für die Produktion von Gallensäuren zur Fettverdauung.

Cholesterin kann im Blut nur dann transportiert werden, wenn sich die fettähnliche, wasserunlösliche Substanz (Lipid) mit den wasserlöslichen Eiweißstoffen verbindet. Die hieraus entstehenden Lipoproteine werden abhängig von ihrem Proteinanteil nach ihren verschiedenen Dichten eingeteilt, und zwar in Very-Low-Density-Lipoproteine (VLDL), Low-Density-Lipoproteine (LDL) sowie High-Density-Lipoproteine (HDL).

Aufgrund des hohen Lipidgehalts wird das LDL auch als „schlechtes“ Cholesterin und das HDL als „gutes Cholesterin“ bezeichnet. Wenn der LDL-Cholesterin-Wert im Blut dauerhaft erhöht ist, können Gefäßverkalkungen entstehen. Infolge dessen kann es unter anderem zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen kommen.

Ergebnisse der Studie

An der Studie nahmen 65 übergewichtige Probanden teil. Diese bekamen täglich über einen Zeitraum von sechs Wochen entweder ein Hanfölextrakt [Hanf, 60 mg/d PlusCBDTM Hanföl-Extrakt (15 mg aus Hanf gewonnenes CBD)] oder ein Placebo. Alle Probanden sollten dabei ihre Ernährungsgewohnheiten und sportlichen Aktivitäten beibehalten und nicht verändern.

In der Hanf-CBD-Gruppe verbesserte sich das HDL-Cholesterin signifikant. Zudem berichteten die Probanden aus dieser Gruppe, dass sich Stressgefühle reduzierten. Auch die Schlafqualität habe sich verbessert.
Darüber hinaus führten die Forscher aus, dass die Hanf-CBD-Kombination von den Probanden gut vertragen wurde.


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27/Mai/2020

In Deutschland leiden schätzungsweise ungefähr 60 bis 80 Prozent der Bevölkerung unter immer wiederkehrenden oder chronischen Rückenschmerzen. Hauptursache der Beschwerden sind in den meisten Fällen Muskelverspannungen und -verhärtungen, Verschleißerscheinungen oder Bandscheibenvorfälle, die aufgrund von mangelnder Bewegung und Fehlhaltungen entstehen.

Verschiedene Studien haben in der Vergangenheit bereits die Wirksamkeit von cannabinoidhaltigen Arzneimitteln bei chronischen Schmerzzuständen untersucht. Im Jahr 2017 stellten Forscher eine Auswertung von elf randomisierten kontrollierten Studien vor. Hierin heißt es, dass die Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen eine konventionelle Schmerztherapie keinen positiven Effekt mehr zeigte, von einer Therapie mit selektiven Cannabinoiden wie Nabilone, Nabiximole und Dronabinol profitieren konnten.

Neben der Verringerung der Schmerzintensität unter der Cannabinoidtherapie verbesserte sich auch die Schlafqualität. Infolge dessen berichteten die Patienten auch über eine Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität.

Aus den Ergebnissen schlossen die Forscher, dass eine Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln in Betracht gezogen werden könne, wenn andere Schmerztherapien keine ausreichende Wirkung zeigen.

Fallstudien mit zwei Patienten

Ärzte von der Portsmouth Anesthesia Accociates in Virginia (USA) stellten jetzt Fallstudien mit zwei Patienten vor, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden. Ein Patient erlitt eine lumbale Kompressionsfraktur und ein weiterer Patient beklagte Thoraxbeschwerden mit Dysästhesie infolge eines chirurgisch resezierten Meningeoms.

Zur Schmerzlinderung verabreichten die Ärzte den beiden Patienten eine CBD-Creme. Diese enthielt 400 Milligramm CBD pro 2 Unzen, was ungefähr 1,4 Prozent CBD entspricht.

Im Ergebnis heißt es, dass das regelmäßige Auftragen der transdermalen CBD-Creme zu einer signifikanten Schmerzlinderung bei den beiden Patienten führte.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28537982/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32421842/


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15/Apr/2020

Das plötzliche Absetzen von CBD ist laut einer kürzlich veröffentlichten klinischen Studie nicht mit körperlichen Entzugserscheinungen bei gesunden Probanden verbunden.

Ein Team von Forschern aus dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten bewertete das Auftreten von Entzugserscheinungen, die durch das plötzliche Absetzen von CBD verursacht wurden. Die Probanden in der Studie waren gesunde Freiwillige, die über einen Zeitraum von vier Wochen zweimal täglich 750 mg pflanzliches CBD einnahmen. Die Studienteilnehmer erhielten entweder weiterhin CBD oder erhielten in den Wochen fünf und sechs ein Placebo.

Die Forscher berichteten über keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse infolge des Absetzens von CBD.

Sie kamen zu dem Schluss: Bei gesunden Freiwilligen wurden keine Hinweise auf ein Entzugssyndrom gefunden, wenn die Kurzzeitbehandlung mit CBD abrupt abgebrochen wurde.

source: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed


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08/Apr/2020

Das Magazin „Medical Cannabis Network“ von der Health Europa ist eine der bekanntesten Informationsquellen zum Thema medizinisches Cannabis in ganz Europa. Ein in der aktuellen Ausgabe veröffentlichter Artikel berichtet nun über die Entstehungsgeschichte sowie die Ziele und Visionen von CanPharma und über ein exklusives Interview mit dem COO und Mitbegründer Stefan Jacker.

CanPharma war eines der ersten europäischen Unternehmen, das sich auf medizinisches Cannabis konzentrierte. Hierbei steht stets der Patient im Vordergrund. Als Großhändler /Distributor importiert CanPharma Medizinalcannabis und liefert dieses an Apotheken in ganz Deutschland, um Patienten mit Cannabis in pharmazeutischer Qualität zu versorgen.

„Wir sehen uns als vertikal integriertes, datengesteuertes Pharmaunternehmen für medizinisches Cannabis und haben ein Ziel: die Kluft zwischen Pflanze und Patienten zu überbrücken. CanPharma möchte seinen Patienten eine auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Therapie anbieten – dies ist auch unsere oberste Priorität bei der Entwicklung unseres Produktportfolios“, so Dr. Henrik Sprengel, CEO und Mitbegründer von CanPharma.

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage war es für CanPharma dann die logische Konsequenz, die Forschung voranzutreiben und eigene Produkte auf den Markt zu bringen. Mithilfe der Tochtergesellschaft KSK Labs erforscht und entwickelt CanPharma deshalb verschreibungspflichtige cannabisbasierte Medikamente, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Ein weiterer zentraler Zweig der Unternehmensstrategie ist, neben den bestehenden Marken myCBD und CBDinol gemeinsam mit KSK Labs neue Marken und zusätzliche Produktlinien im Wellnessbereich einzuführen.

Zukünftige Projekte von CanPharma

Bei den zukünftigen Projekten konzentriert sich CanPharma auf drei wichtige Aspekte, und zwar auf die Aus- und Weiterbildung von Ärzten, die weitere Erforschung der Cannabispflanze und deren Wirkungsspektrum sowie die Ausweitung des Netzwerkes mit Ärzten und Forschern.

Kalapa-Clinic plant den Ausbau der telemedizinischen Dienste

Darüber hinaus findet auch die Kalapa-Clinic in Barcelona, ein unabhängiger Teil der CanPharma-Gruppe, Beachtung in dem Artikel. Gegründet wurde die Kalapa-Clinic bereits im Jahr 2015 mit einem europaweit agierenden Team. Dieses setzt sich aus Fachärzten und Cannabisforschern zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf der Beratung und Unterstützung von Cannabispatienten und Ärzten per Skype oder vor Ort in Barcelona in sechs Sprachen. Im Laufe dieses Jahres plant die Kalapa-Clinic den Ausbau ihrer telemedizinischen Dienste.

Den vollständigen Artikel inkl. des Interviews mit Stefan Jacker finden Sie hier.


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19/Feb/2020

CanPharma erweitert seine hochwertige Produktpalette um das zertifizierte Vollspektrum-Extrakt CBDinol. CBDinol mit einer CBD-Konzentration von 6 % (PZN 16353901) bzw. 15 % (PZN 16353870) ist für Apotheken ab sofort exklusiv bei CanPharma erhältlich.

Hergestellt wird CBDinol aus EU-weit zertifiziertem Nutzhanf und hat aufgrund seines THC-Gehalts von weniger als 0,2 % keinen psychoaktiven Effekt. Es zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit und eine einfache Verwendung aus. CBDinol besteht aus extrahiertem Hanfsamenöl und beinhaltet das gesamte Spektrum an Cannabinoiden, Terpenen und Nährstoffen. Gewährleistet wird dies durch ein schonendes Herstellungsverfahren und einen verantwortungsvollen Anbau der Hanfpflanzen.

CBDinol wird in einem speziellen ethanolischen Extraktionsverfahren, ohne die Zugabe von Zusatzstoffen, gewonnen. Alle Produktchargen werden laborgeprüft, um so eine höchstmögliche Qualität sowie Produktstabilität gewährleisten zu können. Die Hanfpflanzen sind frei von GMOs und chemischen Düngungsmitteln sowie frei von Gluten, Konservierungsmitteln und Farbstoffen. Die Produktion verläuft nach strengen europäischen Standards.

www.cbdinol.com


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04/Dez/2019

Legalisierung von medizinischem Cannabis in Europa

Da der Cannabis Markt boomt und neue wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen, ist die Legalisierung und Regulierung von Cannabis zu einem wichtigen Thema geworden, dass die Regierungen in ganz Europa stark unter Druck setzt.

Vorschriften des internationalen Arzneimittelpolitik-Konsortiums

Es gibt zwei Hauptarten von Vorschriften, die das International Drug Policy Consortium (IDPC) im Jahr 2018 erlassen hat. Eine der Regulierungen entstand aus dem Wunsch der Regierung die öffentliche Gesundheit zu verbessern. In einzelnen Fällen, wie beispielsweise Kanada, beinhalten die Regulierungen auch Cannabis Konsum zu Freizeit Zwecken. Die zweite Vorschrift wurde durch den sozialen Druck und eine Bürgerinitiative erlassen, welche für die Legalisierung kämpft, was im Wesentlichen im Vereinigten Königreich der Fall ist, wo sie eine legale Lizenz für Patienten erreichen konnten, wenn diese strenge Anforderungen erfüllen.
Die Schwierigkeit der Legalisierung von medizinischem Cannabis

Seit 1961 ist Cannabis Teil des einheitlichen Übereinkommens für Betäubungsmittel, was in ein internationales Verbot resultiert und somit der kompletten medizinischen und wissenschaftlichen Forschung ein Ende setzte. Um dieses Verbot in Zukunft zu ändern, müssen wissenschaftlich bewiesene und unbestreitbare Belege vorliegen, dass Cannabis therapeutische Nutzen hat. Ohne die Unterstützung einer starken wissenschaftlichen Grundlage kann die Legalisierung von medizinischem Cannabis eine große Herausforderung werden.

Einige europäische Länder stehen kurz vor der Regulierung von medizinischem Cannabis.

– Vereinigte Königreich

Im Vereinigten Königreich war das Gesundheitsministerium gezwungen, Notfallbewilligungen für zwei schwere Fälle von Epilepsie bei Kindern zu erteilen, was dazu führte, dass ein Prozess eingeleitet wurde, um den Zugang zu den Medikamenten zu ermöglichen. Dies ist jedoch nur unter bestimmten Bedingungen wie refraktärer Epilepsie, Spastik, Multipler Sklerose und durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen zulässig. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Patienten alle Arten von konventionellen Behandlungen durchlaufen haben und diese fehlgeschlagen sind. Nach Vorlage aller notwendigen Unterlagen kann nur das Gesundheitsministerium entscheiden, ob der Patient Zugang erhält

– Deutschland

Medizinisches Cannabis wurde 2017 in Deutschland legalisiert und ist eines der ersten Länder, dass medizinisches Cannabis im öffentlichen und privaten Gesundheitsbereich reguliert. Um mit der Behandlung zu beginnen, müssen die Patienten mit einer Krankenkasse kooperieren, welche dann eine Erstattung der Kosten von der Regierung erhält. Der Anbau von Cannabis ist auch erlaubt, wenn ein Unternehmen über genügend Erfahrung verfügt

– Italien

Im Jahr 2015 veröffentlichte das italienische Gesundheitsministerium eine Gesetzgebung, wonach Ärzte Patienten mit medizinischem Cannabis verschreiben können, wenn die Therapie durch wissenschaftliche Literatur belegt werden kann. Ähnlich wie in Großbritannien ist eine Behandlung nur möglich, wenn alle vorherigen Behandlung fehlgeschlagen ist

– Dänemark

Im Jahr 2018 verabschiedete das dänische Parlament ein Vierjahresprogramm, das es Ärzten erlaubt, medizinische Cannabisprodukte zu verschreiben, wenn alle gewöhnlichen Standardbehandlungen versagt haben

– Niederlande

Die Niederlande sind das einzige Land, in welchem Cannabis nicht stigmatisiert wird und die Verschreibung von medizinischem Cannabis zu Behandlungs-Zwecken gesellschaftlich akzeptiert wird. Cannabis ist in den Niederlanden im Vergleich zu anderen Ländern in einer niedrigeren Gefährdungsklasse von Betäubungsmitteln eingestuft und kann von Ärzten verschrieben werden, wenn frühere Standardbehandlungen versagt haben.

Ist medizinisches Cannabis eine Notwendigkeit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Expertenausschuss für Drogenabhängigkeit (ECDD) haben empfohlen, Cannabis aus der höchsten Gefährdungsstufe von Drogen zu streichen und seine therapeutische Bedeutung anzuerkennen. Das Europäische Parlament hat auch darauf hingewiesen, dass die Behandlung mit Cannabis eine medizinische Notwendigkeit ist. Da viele wichtige Instanzen ähnliche Aussagen gemacht haben, sollte medizinisches Cannabis auch von der Gesellschaft als eine Notwendigkeit angesehen werden.

Source: https://www.kalapa-clinic.com/de/verwendung-von-medizinischem-cannabis/


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30/Okt/2019

Wird medizinisches Cannabis in der Europäischen Union legalisiert?

Während die Nachfrage nach Cannabis steigt, haben die EU Regierungen noch sehr unterschiedliche Meinungen im Bezug auf Cannabis, was den Legalisierungsprozess behindert. Viele Patienten und auch Wissenschaftler haben sich für die Verwendung von Cannabinoiden zur Behandlung bestimmter Krankheiten ausgesprochen, die die Symptome bei Krebsschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und neurologischen Störungen erheblich verbessern können. Einige wenige Länder haben bereits medizinisches Cannabis für bestimmte Krankheiten zugelassen oder sind dabei, dieses zu legalisieren, wie beispielsweise Großbritannien, Irland, die Niederlande und Frankreich. Es wird vermutet, dass die Legalisierung der Cannabis Produktion die beste Option ist, um den Konsum zu regulieren, Sucht Prävention zu ermöglichen und sogar wirtschaftliche Möglichkeiten in der Landwirtschaft zu schaffen.

Wird der Cannabiskonsum zu Genusszwecken legalisiert?

Aufgrund der Stigmatisierung der Cannabispflanze ist die Regierung immer noch unsicher ob eine komplette Legalisierung der richtige Weg ist, da auch die Bevölkerung in ihrer Meinung gespalten ist. Bei angemessenen rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Legalisierung der Freizeitnutzung von Cannabis der Gesellschaft zugutekommen, indem hohe Qualitätsstandards und eine sichere Verkaufskette sichergestellt wird und so den Kauf auf dem Schwarzmarkt überflüssig macht. Mit anderen Worten, eine vollständige Legalisierung könnte der effizienteste Weg sein, um Cannabis zu regulieren und die Konsumenten nicht dem Schwarzmarkt überlassen. Ein Paradebeispiel dafür ist Kanada, welches den Cannabiskonsum zu Genusszwecken legalisiert und reguliert hat und diese Entscheidung in großem Maße nutzt.


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CanPharma verfügt über eine pharmazeutische Großhandelserlaubnis nach §52a des Arzneimittelgesetzes sowie eine Lizenz zum Umgang mit Betäubungsmitteln im Sinne des §3 des Betäubungsmittelgesetzes. Darüber hinaus verfügt CanPharma über ein GDP-zertifiziertes Qualitätssicherungssystem.

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