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15/Jan/2020

Ein CBD-Präparat war wirksam bei der Reduzierung von Anfällen bei Kindern mit Epilepsie

In einer Studie mit 16 Epilepsiepatienten mit einem Durchschnittsalter von 9 Jahren reduzierte ein hochreines CBD-Präparat die Anfallshäufigkeit. Die Studie wurde am Dana-Dwek Children’s Hospital in Tel Aviv, Israel, durchgeführt. Diese prospektive Phase-II-Studie stand pädiatrischen Patienten mit behandlungsresistenter Epilepsie bei stabilen Antiepileptika-Dosen offen, die innerhalb von 4 Wochen mindestens 4 Anfälle erlitten. Nach einer vierwöchigen Beobachtungszeit begannen die Patienten eine zweiwöchige Dosis-Titrationsphase (bis zu 25mg/kg oder 450mg, die niedrigere der beiden), gefolgt von einer zehnwöchigen Erhaltungsbehandlung.

Von den 16 Teilnehmern absolvierten 11 das komplette Behandlungsprogramm. Die durchschnittliche Erhaltungsdosis betrug 14 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht. Am Ende der Behandlungsperiode gab es eine durchschnittliche Reduktion der monatlichen Anfallshäufigkeit von 73 % im Vergleich zum Ausgangswert. Zwei Patienten wurden völlig anfallsfrei. 73 % der Pflegekräfte gaben an, dass der Zustand verbessert oder sehr stark verbessert wurde. Die am häufigsten berichteten behandlungsbedingten Nebenwirkungen waren Schlafstörungen/Schlaflosigkeit (25 % der Patienten), gefolgt von Schläfrigkeit, erhöhter Anfallshäufigkeit und Unruhe (je 3 Patienten (19 %). Keine Nebenwirkung war ernst oder schwerwiegend und alle verschwanden von selbst.

Mitelpunkt A, Kramer U, Hausman Kedem M, Zilbershot Fink E, Orbach R, Chernuha V, Fattal-Valevski A, Deutsch L, Heffetz D, Sacks H. The safety, tolerability, and effectiveness vom PTL-101, an oral cannabidiol formulation, in pediatric intractable epilepsy: A phase II, open-label, single-center study. Epilepsy Behav. 2019;98(Pt A):233-237.

Source: https://www.cannabis-med.org/german/bulletin


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11/Dez/2019

Das Cannabinoid Cannabidivarin (CBDV) wird an Autismus Patienten getestet

Eine neue klinische Studie des Montefiore Medical Center wurde gestartet, um die Effekte von Cannabidivarin (CBDV) an Patienten mit Autismus zu testen. Dr. Eric Hollander, der leitende Forscher dieses Projektes, hat ausgesagt, dass vorhergegangene Forschungen gezeigt haben, dass CBDV das Potenzial hat Kinder auf dem Spektrum zu behandeln da positive Effekte auf soziale Fähigkeiten und erhöhte kognitive Funktion in Tierversuchen beobachtet wurden.

Autismus hat ein ähnliches Krankheitsbild wie Epilepsie

Das FDA genehmigte Cannabis Medikament „Epidiolex“ wird hauptsächlich für die Behandlung von Kindern mit Epilepsie benutzt. Es wird von GW Pharmaceuticals produziert, welche das für die Forschung benötigte CBDV zur Verfügung stellt. Dr. Geoffrey Guy (Gründer GW Pharmaceuticals) gibt an das die Symptome von Epilepsie sehr ähnlich zu denen von Autismus sind, wie beispielsweise der Verlust von kognitiven Funktionen, schlechten sozialen Fähigkeiten und mangelnde Sprachkenntnisse.

Hollander glaubt, dass die elektrischen Reize, welche Episoden bei Epilepsie verursachen, ähnlich zu den Reizen bei Autismus sind. Die Nutzung von Antiepileptika führt dazu, dass störendes verhalten bei Epileptikern seltener vorkommt. Demnach folgt die Hypothese das CBDV auch aggressives Verhalten, selbst Verletzung sowie Wutanfälle bei autistischen Patienten verbessern kann.

Im Gegensatz dazu ist Dr. Alexander Kolyzon, der klinische Direktor des Seaver Autismus Center in Mount Sinai, nicht in das Forschungsprojekt involviert und äußerte die Warnung vor einer vorschnellen Vermutungen von CBDV als effektive Behandlung bei Menschen auf dem Spektrum.

Source: https://www.countable.us/articles/35397-new-clinical-trial-examine-effects-cannabis-compound-autism


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04/Dez/2019

Legalisierung von medizinischem Cannabis in Europa

Da der Cannabis Markt boomt und neue wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen, ist die Legalisierung und Regulierung von Cannabis zu einem wichtigen Thema geworden, dass die Regierungen in ganz Europa stark unter Druck setzt.

Vorschriften des internationalen Arzneimittelpolitik-Konsortiums

Es gibt zwei Hauptarten von Vorschriften, die das International Drug Policy Consortium (IDPC) im Jahr 2018 erlassen hat. Eine der Regulierungen entstand aus dem Wunsch der Regierung die öffentliche Gesundheit zu verbessern. In einzelnen Fällen, wie beispielsweise Kanada, beinhalten die Regulierungen auch Cannabis Konsum zu Freizeit Zwecken. Die zweite Vorschrift wurde durch den sozialen Druck und eine Bürgerinitiative erlassen, welche für die Legalisierung kämpft, was im Wesentlichen im Vereinigten Königreich der Fall ist, wo sie eine legale Lizenz für Patienten erreichen konnten, wenn diese strenge Anforderungen erfüllen.
Die Schwierigkeit der Legalisierung von medizinischem Cannabis

Seit 1961 ist Cannabis Teil des einheitlichen Übereinkommens für Betäubungsmittel, was in ein internationales Verbot resultiert und somit der kompletten medizinischen und wissenschaftlichen Forschung ein Ende setzte. Um dieses Verbot in Zukunft zu ändern, müssen wissenschaftlich bewiesene und unbestreitbare Belege vorliegen, dass Cannabis therapeutische Nutzen hat. Ohne die Unterstützung einer starken wissenschaftlichen Grundlage kann die Legalisierung von medizinischem Cannabis eine große Herausforderung werden.

Einige europäische Länder stehen kurz vor der Regulierung von medizinischem Cannabis.

– Vereinigte Königreich

Im Vereinigten Königreich war das Gesundheitsministerium gezwungen, Notfallbewilligungen für zwei schwere Fälle von Epilepsie bei Kindern zu erteilen, was dazu führte, dass ein Prozess eingeleitet wurde, um den Zugang zu den Medikamenten zu ermöglichen. Dies ist jedoch nur unter bestimmten Bedingungen wie refraktärer Epilepsie, Spastik, Multipler Sklerose und durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen zulässig. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Patienten alle Arten von konventionellen Behandlungen durchlaufen haben und diese fehlgeschlagen sind. Nach Vorlage aller notwendigen Unterlagen kann nur das Gesundheitsministerium entscheiden, ob der Patient Zugang erhält

– Deutschland

Medizinisches Cannabis wurde 2017 in Deutschland legalisiert und ist eines der ersten Länder, dass medizinisches Cannabis im öffentlichen und privaten Gesundheitsbereich reguliert. Um mit der Behandlung zu beginnen, müssen die Patienten mit einer Krankenkasse kooperieren, welche dann eine Erstattung der Kosten von der Regierung erhält. Der Anbau von Cannabis ist auch erlaubt, wenn ein Unternehmen über genügend Erfahrung verfügt

– Italien

Im Jahr 2015 veröffentlichte das italienische Gesundheitsministerium eine Gesetzgebung, wonach Ärzte Patienten mit medizinischem Cannabis verschreiben können, wenn die Therapie durch wissenschaftliche Literatur belegt werden kann. Ähnlich wie in Großbritannien ist eine Behandlung nur möglich, wenn alle vorherigen Behandlung fehlgeschlagen ist

– Dänemark

Im Jahr 2018 verabschiedete das dänische Parlament ein Vierjahresprogramm, das es Ärzten erlaubt, medizinische Cannabisprodukte zu verschreiben, wenn alle gewöhnlichen Standardbehandlungen versagt haben

– Niederlande

Die Niederlande sind das einzige Land, in welchem Cannabis nicht stigmatisiert wird und die Verschreibung von medizinischem Cannabis zu Behandlungs-Zwecken gesellschaftlich akzeptiert wird. Cannabis ist in den Niederlanden im Vergleich zu anderen Ländern in einer niedrigeren Gefährdungsklasse von Betäubungsmitteln eingestuft und kann von Ärzten verschrieben werden, wenn frühere Standardbehandlungen versagt haben.

Ist medizinisches Cannabis eine Notwendigkeit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Expertenausschuss für Drogenabhängigkeit (ECDD) haben empfohlen, Cannabis aus der höchsten Gefährdungsstufe von Drogen zu streichen und seine therapeutische Bedeutung anzuerkennen. Das Europäische Parlament hat auch darauf hingewiesen, dass die Behandlung mit Cannabis eine medizinische Notwendigkeit ist. Da viele wichtige Instanzen ähnliche Aussagen gemacht haben, sollte medizinisches Cannabis auch von der Gesellschaft als eine Notwendigkeit angesehen werden.

Source: https://www.kalapa-clinic.com/de/verwendung-von-medizinischem-cannabis/


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27/Nov/2019

Die Gesundheits Forschung Station de Notre Dame Universität in Perth, Australien schließt sich mit dem Unternehmen MGC Pharmaceuticals zusammen, um die ersten klinischen Test für die Behandlung von Demenz mit Cannabis zu prüfen.

Der tatsächliche Test soll Anfang 2020 beginnen und zieht sich über 14 Monate, welche 50 Teilnehmer ab 65 Jahren mit leichter Demenz oder Alzheimer beobachtet. Das Komitee für Ethik bei menschlichen Versuchen (HREC) der Note Dame Universität in West Australien (UNDA) hat alle ethischen Bedenken genehmigt, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Probanden zu gewährleisten. Somit wurde auch die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Experten, Altenpflegern und Interessenvertreter aus der Industrie zu sichern. Durch die Zusammenarbeit mit MGC Pharmaceuticals, welche in Israel, Slowenien, der tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich und Australien operieren, wird für die UNDA mit einem speziell entwickeltem medizinischem Produkt mit dem Namen CogniCann bereitgestellt. Laut MGC Pharmaceuticals ist dies ein besonders gemischtes CBD-THC Mund Spray, welches gezielt Demenz Symptome bekämpfen soll.

Ist die Behandlung von Demenz eine nationale Priorität?

Bereits 350,000 Australier Leben mit einer Form von Demenz und diese Zahl soll sich bis 2060 verdoppeln, was in 1.5 Millionen neue Arbeitsplätze in der Altenpflege resultiert. Der Direktor des Instituts für Gesundheits Forschung, Jim Codde, erklärt das Demenz eine nationale Priorität sein sollte, um eine Heilung für die noch unheilbare Krankheit zu finden um das Leiden der Betroffenen sowie deren Angehörige und Pfleger zu erleichtern.


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20/Nov/2019

Verschiedene Quellen zitieren die möglichen Effekte von medizinischem Cannabis bei Herz-Kreislauf Problemen.

Ein akuter Myokardinfarkt, besser bekannt als Herzinfarkt oder Herzanfall, kann leicht zu Herzversagen führen. In einer Studie mit einer mutlivariablen Analyse wurde festgestellt, dass Marihuana Konsum zu einem erhöhten Herzinfarkt Risiko führen kann, jedoch wird vermutet das THC und CBD antagonistisch wirken. THC führt zu einer Abnahme der Herzkontraktionskraft und koronaren Durchflussrate, während sich gleichzeitig die Schlagrate erhöht. Gegensätzlich dazu erhöht der Konsum von CBD die Kontraktionskraft und Durchflussrate, hat jedoch keinerlei Einfluss auf die Herzfrequenz.

Forschung zur Sterberate nach Herzinfarkten und medizinischem Cannabis

Des Weiteren wurde 2018 in einer Studie das Verhältnis zwischen Patienten, welche von einem Herzinfarkt betroffen waren und der Nutzung von Cannabis, geprüft. Die Ergebnisse ergaben eine reduzierte Sterberate nach einem Herzinfarkt. Eine Erklärung dafür kann gleichzeitig ein wichtiger Punkt für die mögliche Prävention von Herzanfällen durch Cannabis Nutzung sein. Trotz dieses positiven Effekts, besteht für Konsumenten weiterhin die erhöhte Gefahr nach einem Herzinfarkt mechanisch beatmet werden zu müssen.

Daraus ergibt sich klar, das Cannabis Konsum nicht mit erhöhter Gefahr in Verbindung gebracht werden kann, entgegen der Vermutung es könnte ungünstige Nebeneffekte nach einem Herzanfall verursachen.

Source https://www.kalapa-clinic.com/de/cannabis-reduziert-krankenhaussterblichkeit-herzinfarkt/


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30/Okt/2019

Wird medizinisches Cannabis in der Europäischen Union legalisiert?

Während die Nachfrage nach Cannabis steigt, haben die EU Regierungen noch sehr unterschiedliche Meinungen im Bezug auf Cannabis, was den Legalisierungsprozess behindert. Viele Patienten und auch Wissenschaftler haben sich für die Verwendung von Cannabinoiden zur Behandlung bestimmter Krankheiten ausgesprochen, die die Symptome bei Krebsschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und neurologischen Störungen erheblich verbessern können. Einige wenige Länder haben bereits medizinisches Cannabis für bestimmte Krankheiten zugelassen oder sind dabei, dieses zu legalisieren, wie beispielsweise Großbritannien, Irland, die Niederlande und Frankreich. Es wird vermutet, dass die Legalisierung der Cannabis Produktion die beste Option ist, um den Konsum zu regulieren, Sucht Prävention zu ermöglichen und sogar wirtschaftliche Möglichkeiten in der Landwirtschaft zu schaffen.

Wird der Cannabiskonsum zu Genusszwecken legalisiert?

Aufgrund der Stigmatisierung der Cannabispflanze ist die Regierung immer noch unsicher ob eine komplette Legalisierung der richtige Weg ist, da auch die Bevölkerung in ihrer Meinung gespalten ist. Bei angemessenen rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Legalisierung der Freizeitnutzung von Cannabis der Gesellschaft zugutekommen, indem hohe Qualitätsstandards und eine sichere Verkaufskette sichergestellt wird und so den Kauf auf dem Schwarzmarkt überflüssig macht. Mit anderen Worten, eine vollständige Legalisierung könnte der effizienteste Weg sein, um Cannabis zu regulieren und die Konsumenten nicht dem Schwarzmarkt überlassen. Ein Paradebeispiel dafür ist Kanada, welches den Cannabiskonsum zu Genusszwecken legalisiert und reguliert hat und diese Entscheidung in großem Maße nutzt.


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24/Okt/2019

In Deutschland stieg der Absatz von medizinischem Cannabis stetig an, bis er im zweiten Quartal 2019 boomte. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 wurde 74 % mehr medizinisches Cannabis von deutschen Krankenkassen rückerstattet. Seit der Umsetzung dieses Modells im Jahr 2017 hat der Verkaufswert im Mai die 10-Millionen-Euro-Marke überschritten, ist jedoch im Juni auf 9,5 Millionen Euro zurückgefallen.

Die Absatzzahlen wurden vom GKV-Spitzenverband veröffentlicht und unterteilen alle bis Juni 2019 verkauften Produkte in drei Kategorien.

Medizinischen Cannabis Präparate wie Dronabinol, gemahlene Blüten und Vollspektrum Extrakte. Fertigarzneimittel wie Sativex und Canemes und zuletzt unverarbeitete Hanfblüten. Die unverarbeiteten und in Präparaten verwendeten Blüte machen 55 % der erstatteten Cannabisprodukte im zweiten Quartal aus. Außerdem wurden noch weitere Blüten mit privaten Rezepten verkauft, welche aber nicht in die Daten mit eingezogen wurden. Trotzdem nahmen die Erstattungen für alle Produktkategorien zu.


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17/Okt/2019

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat offiziell bekannt gegeben, dass Cannabidiol (CBD) von der ab Januar 2020 gültigen Liste der verbotenen Substanzen entfernt wurde.

Eine neue, aktualisierte Version der verbotenen Substanzen für das nächste Jahr wurde vor kurzem von der WADA publiziert. Obwohl sie auch künftig alle natürlichen und synthetischen Cannabinoide verbietet, ist CBD ausgenommen. Stoffe, welche Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten, sind weiterhin auf der Liste, irrelevant ob natürlich oder synthetisch. Dies kommt aus der Annahme, dass diese mit Erkrangungen der Atemweg, vor allem beim Verdampfen (sogenanntes Vaping), in Verbindung gebracht wurden. Jedoch wurde durch US Bundesrecht bestätigt, dass CBD mit einem THC Gehalt von weniger als 0.3 % legal ist.

THC wird weiter untersucht.

THC, die psychoaktive Substanz, hat mehrere Sorgen aufgeworfen mit über 800 Atemwegs-Erkrankungen in der USA in Zusammenhang zu stehen. Die Verbindung von THC, CBD oder auch Nikotin mit chemischen Substanzen in e-Flüssigkeiten können möglicherweise die Erkrankungen hervorbringen. Es wurde jedoch noch nicht bewiesen und steht noch unter Investigation.

Source: https://sputniknews.com/sport/201910011076930256-cannabidiol-excluded-from-wadas-2020-prohibited-substances-list/


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09/Okt/2019

Lange wurde vermutet, dass Cannabidiol (CBD) die psychischen Nebenwirkungen von Tetrahydrocannabinol (THC) aufheben kann, so haben nun Forscher der Western University diese Theorie, mithilfe der Untersuchung von molekularen Mechanismen im Hippocampus bei Ratten, bewiesen.

Es war lange unbekannt, warum eine hohe Konzentration von THC in Kombination mit einer niedrigen Konzentration von CBD zu psychischen Nebenwirkungen wie Paranoia, Angstzuständen und sogar Suchtanzeichen führen kann. An der Fakultät für Medizin und Zahnmedizin der Western University war es Professor Steven Laviolette und seinem Team nun möglich zu ermitteln, welche Cannabidiole die psychoaktiven Wirkung von THC blockieren können. Durch Testen der Hippocampi in Ratten wurde endeckt, dass die extrazelluläre Signal-regulierte Kinase (ERK) die Nebenwirkungen auslöst.

CBD cann die psychoaktiven Nebeneffekte von THC blockieren

In der Studie wurde beobachtet, dass Ratten mit hoher THC Einnahme in eine erhöhte aktive ERK resultiert und Angstzustände zu Folge haben. Unter Einfluss von CBD ohne Anwesenheit von THC wurde keine erhöhte Aktivität festgestellt. Bei Beobachtung von gleichen THC sowie CBD Konzentrationen wurden normale ERK Stimulation entdeckt. Diese Erkenntnis liefert Hinweise dafür, dass Cannabidiol die psychischen Nebenwirkungen von THC blockieren kann, in dem eine Überstimulation der ERK vermieden wird.
Diese Ergebnisse sind von hoher Bedeutung für die Verschreibung von medizinischem Cannabis, da somit die Rezeptierung von wirksamen und sicheren THC gewährleistet werden kann.


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13/Sep/2019

Fallstudien deuten auf die Rolle von Cannabis  als entzündungshemmendes Mittel hin. 

In einer Studie konnte festgestellt werden, dass ein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem geringeren Risiko für die Entstehung von Darmkrebs, Anämie und Krankenhausaufenthalten besteht.

Die bundesweiten stationären Stichprobendatensätze (2010-2014) wurden abgefragt, um Erwachsene mit morbus crohn  (CD) und colitis ulcerosa (UC) zu identifizieren.  

Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Atlanta VA Medical Center in Decatur, USA:

Untersucht wurden 6.002 Morbus Crohn Patienten (2.999 Cannabiskonsumenten & 3.003 Nichtkonsumenten) und 1.481 Colitis ulcerosa Patienten UC (742 Cannabiskonsumenten & 739 Nichtkonsumenten). 

Bei CD-Patienten war die Prävalenz von Darmkrebs, der Bedarf an parenteraler Ernährung und Anämie bei Cannabiskonsumenten geringer. 

Allerdings waren aktive Fistelerkrankungen oder intraabdominale Abszessbildung, unspezifische Blutungen im unteren Magen-Darm-Bereich und Hypovolämie bei Freizeit-Cannabiskonsum höher. 

Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt war kürzer mit weniger Krankenhauskosten bei Cannabiskonsumenten.

Source: Cannabis-Med


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CanPharma verfügt über eine pharmazeutische Großhandelserlaubnis nach §52a des Arzneimittelgesetzes sowie eine Lizenz zum Umgang mit Betäubungsmitteln im Sinne des §3 des Betäubungsmittelgesetzes. Darüber hinaus verfügt CanPharma über ein GDP-zertifiziertes Qualitätssicherungssystem.

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