Statement zur geplanten Legalisierung von Cannabis 

Februar 8, 2022
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 Als pharmazeutisches Unternehmen steht für uns das Patientenwohl an erster Stelle. Auch in der Debatte zur Legalisierung von Cannabis hat dieses für uns höchste Priorität. 

Bei einer Legalisierung von Cannabis ist es unabdingbar, dass der Gesundheitsschutz von Patienten und Patientinnen gewahrt bleibt und diese weiterhin einen sicheren Zugriff auf ihre Medikamente sowie eine umfassende Aufklärung bekommen. Die hohen Qualitätsstandards der Präparate, eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Medikamenten mit stabilem Wirkprofil sowie die Erstattungsfähigkeit und eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen müssen unberührt bleiben, um Patient*innen weiterhin diese Therapieoption gewährleisten zu können.  

Es sollte weiterhin sichergestellt bleiben, dass schwerkranke Patientinnen und Patienten, die sich für eine Cannabistherapie interessieren, Zugang zu einer geschulten ärztlichen Beratung bekommen und ausführlich aufgeklärt werden. Die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin sowie in der Apotheke bleibt ein unerlässlicher Grundpfeiler der Therapie mit medizinischem Cannabis, auch wenn die Pflanze und ihre Wirkstoffe zum freizeitlichen Konsum freigegeben werden. 

Wir begrüßen es, dass eine Entstigmatisierung von Cannabis, in Folge einer Legalisierung und damit einhergehenden Aufklärung, es Patientinnen und Patienten erleichtern wird, einen Umgang mit dem Thema in ihrem Umfeld zu finden. Darüber hinaus erwarten wir, dass mit der steigenden Informationsfülle auch neuen Patient*innen ein unkomplizierterer Zugang zu dieser neuen Therapieoption möglich ist. Indem die allgemeine Akzeptanz steigt und medizinisches Cannabis auch auf mehr Vertrauen bei Ärzt*innen und Apotheker*innen stößt, steigt die Versorgungssicherheit für Patient*innen, sowie eine ausführlichere Aufklärung durch Verordner*innen. 

Für den Schutz der Konsument*innen sehen wir es als prioritäre Maßnahme, dass auch über den Freizeitgebrauch eine stetige Aufklärung stattfindet. Themen wie die Effekte der Wirkstoffe, mögliche Risiken und Nebenwirkungen, Gefahren bei Co-Medikation, Suchtpotential, Einwirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit sowie das Bedienen schwerer Maschinen und weitere Themen sollten möglichen Konsument*innen bekannt sein. Diese sollten befähigt werden, eine Entscheidung zu treffen, die auf fundierten Informationen fußt. Wir erwarten, dass mit der Legalisierung die Suchtprävention gefördert und ausreichend finanziell ausgestattet wird. 

Wir begrüßen eine Abgabe von Cannabis für den Freizeitgebrauch in der Apotheke bzw. der Apotheke angelagert. Pharmazeutinnen und Pharmazeuten besitzen das nötige Fachwissen, um Konsumenten zur sicheren Einnahme von Cannabis zu beraten. CanPharma positioniert sich hier klar als verlässlicher Partner der Apotheken. 

Die CanPharma GmbH und ihr Partnernetzwerk sorgen für eine stabile Versorgung von Patienten und Patientinnen durch qualitativ hochwertige Produkte und die kontinuierliche Aufklärung von Betroffenen sowie die Weiterbildung von Fachpersonal. Bei einer Legalisierung von Cannabis sehen wir es als unsere Aufgabe, die Sicherheit von Konsumenten und Konsumentinnen durch Aufklärung und Weiterbildung zu gewährleisten.  

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CanPharma verfügt über eine pharmazeutische Großhandelserlaubnis nach §52a des Arzneimittelgesetzes sowie eine Lizenz zum Umgang mit Betäubungsmitteln im Sinne des §3 des Betäubungsmittelgesetzes. Darüber hinaus verfügt CanPharma über ein GDP-zertifiziertes Qualitätssicherungssystem.

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